Das Boxspringbett – Schicht für Schicht erklärt

Box Bonellfederkern / Matratze Taschenfederkern / Topper
Box Bonellfederkern / Matratze Taschenfederkern / Topper

Der Name Boxspring  setzt sich aus den Bestandteilen box (=Kiste) und spring (Feder, im Sinne einer Bettfeder) zusammen. Der Begriff bezeichnet also sinngemäß eine Kiste mit Federn,  die Unterkonstruktion eines jeden Boxspringbettes. Diese Unterkonstruktion erfüllt die Funktion, die bei anderen Betten der Lattenrost übernimmt.


Ein Boxspring besteht aus einem stabilen Rahmen, der meist aus Massivholz gefertigt wird, und aus einer oder mehreren Lagen Sprungfedern. Bei der Unterfederung handelt es sich meist um Taschenfedern oder Bonellfedern. Bonellfedern sind taillierte Federn, die in der Mitte schmaler werden. Ein Bonellfederkern zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Federn durch Drähte miteinander verbunden sind. Dadurch verteilt sich der Körperdruck auf eine größere Fläche. Die Unterlage schwingt bei jeder Bewegung mit und erzeugt ein sehr weiches, komfortables Liegegefühl.

Die Federn einer Taschenfederkern-Unterfederung sind im Gegensatz zu den Bonellfedern nicht tailliert und auch nicht miteinander verbunden. Stattdessen stecken sie einzeln in kleinen Taschen und bieten dadurch eine hohe Festigkeit. Taschenfedern reagieren punktelastisch auf Druck: Die Unterfederung gibt genau dort nach, wo sie belastet wird. Der Körper kann also nicht zu stark einsinken.

Auf dem Boxspring-Unterbau liegt die Matratze. Prinzipiell eignet sich für Boxspringbetten jeder Art von Matratzen: ob mit Bonell- oder Taschenfederkern, aus Latex-, Visco- oder Kaltschaum. Einzige Voraussetzung: Ihre Abmessungen müssen auf die Größe des Unterbettes abgestimmt sein.

Das Boxspring ist mit Stoff, Leder oder Kunstleder bezogen. Niedrige Bettfüße (meist nicht höher als 20 cm) sorgen für die notwendige Luftzirkulation unter dem Boxspring. Häufig ist die Matratze im Bezugsstoff des Bettes bezogen.

Je nach Aufbauvariante wird das Boxspringsystem mit einer Topper-Matratze abgeschlossen, kurz Topper genannt. Die nur wenige Zentimeter dicke Auflage soll den Schlafkomfort erhöhen und die darunter liegende Matratze schonen. Bei Doppelbetten mit zwei Einzelmatratzen schafft er eine durchgehende Liegefläche.


Boxspringbetten erfreuen sich vor allen in den Vereinigten Staaten und Kanada großer Beliebtheit, aber auch in Skandinavien haben sie eine lange Tradition. Dabei sind verschiedene Typen vertreten: Das sogenannte amerikanische Boxspringbett verfügt meist über eine sehr dicke, bis zu 30 cm starke Matratze (teilweise sogar höher). Typisch für das skandinavische Boxspringbett ist die zusätzliche Matratzenauflage, der Topper. Darüber hinaus ist die Matratze beim skandinavischen Typ meist im Bezugsstoff des Bettes bezogen.

Quelle: Haustex  Beilage Boxspring Schlafsysteme 3/2016

Das Boxspringbett – Schicht für Schicht erklärt was last modified: Juni 15th, 2016 by Björn Nielsen
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