Fragen und Antworten zum Wasserbett

Wie hoch ist der Stromverbrauch beim Wasserbett pro Monat?

Für die Kosten eines Dual-Wasserbettes (zwei getrennte Matratzen) gibt es den Richtwert von ca. 1,32 kWh bis 1,53 kWh pro Tag. Der Richtwert ist von verschiedenen Faktoren abhängig (eingestellte Temperatur, Außentemperatur, Lüftungsverhalten, Isolation, Bettgröße, Betttyp, etc.).

Sind Wasserbetten für Kinder geeignet?

Kenner sagen: Es ist das Beste, was man seinem Kind bieten kann. Schon bei Babys beobachtet man schnelleres Einschlafen, mehr Durchschlafen, längere Tiefschlafphasen, mehr Wachstumshormonproduktion. Im Wachstum, so die Überzeugung, liefert ein Wasserbett die richtige Unterstützung der Wirbelsäule und des übrigen Knochenbaus.

Was sind Leichtgewicht-Wassermatratzen?

Leichtmatratzen mit einem Wasserkern von ca. 8 cm Höhe werden oft zur Auflage auf konventionelle Matratzen oder Reis- bzw. Pflegematratzen angeboten. Sie können helfen, Durchliegen (Dekubitus) zu Verhindern. Für korpulente Menschen haben Sie zu wenig Volumen. Sie sind keine Alternative, manchmal eine sinnvolle Ergänzung oder Problemlösung.

Kann ein Wasserbett platzen?

Nein. Der Wasserkern kann nicht platzen, weil er nicht unter Druck steht. Mechanisch verursachte Defekte lassen sich professionell dauerhaft flicken. Eine regelmäßige Überprüfung, dass die Sicherheitswanne (=Liner) gut sitzt, verhindert, dass Wasser „im Falle eines Falles“ in die Wohnung austritt. Wer ganz sicher gehen will, sollte die Anschaffung eines Wasserbettes in die Police seiner Hausratversicherung mit aufnehmen lassen.

Wie wird ein Wasserbett richtig gepflegt?

Ein bis zweimal (je nach Mittel) jährlich wird ein Konditionierter ins Wasser gegeben, ein Wasseraufbereiter. Somit brauch das Wasser nicht gewechselt werden.

Empfehlung: Mit dem Wechsel der Bettwäsche (ca. alle 1-2 Wochen) auch den Wasserkern mit einem feuchten Lappen (klares Wasser ohne Haushaltsreiniger) oder mit einem Vinyl-Reiniger abwischen, 3-4-mal im Jahr den Wasserkern mit Vinyl-Pfleger (Vinyl Care)  abwischen.

Was wiegt ein Wasserbett?

In einem Softside-Wasserbett mit den Maßen 200 x 200 cm befinden sich rund zwei Badewannenfüllungen Wasser, das sind rund 600 Kilo plus Gewicht der Benutzer. Da jedes Wasserbett auf einem Unterbau mit Gewichtsverteilern steht, wird das Gewicht auf die gesamte Grundfläche verteilt. Bei der Bettgröße unseres Beispiels ergibt sich eine Belastung von 150 kg pro Quadratmeter. Dieses Gewicht wird auch erreicht, wenn zwei Erwachsene nebeneinanderstehen.

Wird man im Wasserbett seekrank?

Genauso wenig wie das Baby im Arm der Mutter. Die Bewegungen des Nachbarn werden durch das Wasser absorbiert und in ein leichtes Wiegen gewandelt, was beruhigend und schlaffördernd wirkt. Außerdem bewegt man sich durch die kürzeren Einschlafzeiten und die langanhaltenden Tiefschlafphasen wesentlich weniger.

Schwitzt man im Wasserbett stärker?

Nein: die im Bereich der Hauttemperatur von unten zugeführte Wärme entlastet und entspannt den Körper, heizt ihn aber nicht auf. Im Gegenteil: In Kombination mit leichten Oberbetten wird eine wesentlich bessere Belüftung und Mikroklimatisierung des Körpers ermöglicht. Die richtige Textil-Auflage sorgt für den Abtransport der Körperfeuchtigkeit.

Wie muss die Temperatur eingestellt sein?

Man kann die Temperatur individuell nach dem eigenen Wärmebedürfnis regulieren, aber man sollte auf Dauer nicht weit unter der Hauttemperatur von ca. 28 Grad einstellen. Diese Temperatur wirkt im Winter wohlig warm und im Sommer angenehm kühlend.  Bei Temperaturen unter der Raumtemperatur kommt es zu Schwitzwasser, Kondenswasser, was sich zwischen den Folien sammeln kann. Vor allem aber verhindern zu niedrige Temperaturen den Regenerationsprozess.

Wozu dient die Beruhigung in den Matratzenkernen?

Eine Wellenberuhigung durch Vlieslagen soll die Schwingungen des Wassers dämpfen, aber die Trageeigenschaft des Wassers nicht beeinflussen. Die unterschiedlichen Beruhigungsstufen sind Geschmackssache, eventuell eine Frage spezieller orthopädischer Probleme. Vor allem bei durchgehenden Doppelbetten findet man häufig stark beruhigte Betten.

Uno und Dual: Wo liegen die Vorzüge?

Von Uno (manchmal auch „Mono“ genannt) spricht man bei einem durchgehenden Wasserkern mit einem Heizsystem. „Dual“ heißt zwei getrennte Wasserkerne und zwei Heizsysteme in einem Doppelbett mit einer wirksamen Trennung.

Das Dualsystem erlaubt optimalere und individuelle Füllmengenbestimmung, empfehlenswert bei stark unterschiedlichen Gewichten oder spezifischen Rückenproblemen. Es gibt die Möglichkeit individueller Temperaturregulierung. Frauen benötigen meistens etwas mehr Wärme.

Was sind die Unterschiede zwischen Softside und Hardside?

Ein Softside-Wasserbett einbaubar in praktisch jeden Bettrahmen. Freistehend es eine vollwertige Liegestätte. Der Wasserkern liegt in einer weichen isolierten speziellen Schaumumrandung, wodurch das Ein- bzw. Aussteigen erleichtert wird.

Hardside- Wasserbetten benötigen immer einen stabilen, tragenden Bettrahmen. Sie bieten beim Ein- und Aussteigen nicht ganz so viel Komfort, haben dafür mehr „Verdrängungsvolumen“ und ermöglichen einen praktisch drucklosen Schlaf.

Welche Lebensdauer hat ein Wasserbett?

In der Regel spricht der Fachhandel von einer Lebensdauer, die zehn oder noch mehr Jahre beträgt. Wichtig ist, beim Kauf auf abgestimmte Komponenten zu achten. Das heißt: keine Mischung unterschiedlicher Kunststoffe, weil sonst schnellere Aushärtung des Vinyls droht. Die fachgerechte Montage und konsequente Pflege mit den richtigen Mitteln tragen ebenso zur Langlebigkeit bei.

Ist der Strom der Heizung nicht gefährlich?

Nein: Das gesamte System ist geprüft und geerdet. Die Heizung, die durch Schutzwanne und Wassermatratze zweifach vom Wasser getrennt ist, ist zusätzlich selbst noch wasserdicht verarbeitet. Wasser und Strom sind also dreifach voneinander getrennt. Neuere Heizsysteme sind z.T. noch durch neuwertige Materialien und Sicherungen geschützt, wobei man nicht vergessen sollte, dass viele moderne Geräte im Haushalt völlig unspektakulär und unbeachtet durch Zusammenwirkung von Strom und Wasser wirken, z.B. Wasch- oder Kaffeemaschinen. Die meisten Wasserbettenheizungen sind GS-TÜV geprüft und strahlungsarm. Wer keinen Strom im Schlafzimmer mag, kann diesen über Nacht abschalten!

Wasserbett gleich Wasserader?

Das gewärmte, stehende Wasser der Wassermatratze ist nicht mit dem kalten, fließenden Wasser einer Wasserader, die ionisierende Ströme erzeugt, zu verwechseln. Zum Abschirmen von diversen Strahlungen ist Wasser generell am besten geeignet (z.B. liegen Brennstäbe in Atomkraftwerk zwecks Abschirmung in Salzwasser-Tanks). Man kann sich dementsprechend somit vorstellen, dass Wasseradern und Erdstrahlen, durch die 20 cm dicke Schicht des stehenden Wasserbettes, abgeschirmt werden. Dies haben unter anderem auch Wünschelrutengänger bei Versuchen bestätigt.

So eine „weiche“ Matratze – ist das nicht ungesund?

Grundsätzlich sind die Begriffe hart und weich in Zusammenhang mit Wassermatratzen eher irreführend. Eine Matratze darf ebenso wenig die Wirbelsäule durchhängen lassen, wie den Brustkorb nach oben drücken. Die Wirbelsäule muss optimal unterstützt werden, sodass sie ihre physiologische Form einnehmen kann. Das Liegen im Wasserbett darf nicht mit sogenanntem Weichliegen (Hängematte und Weichschaum) verwechselt werden. Auf richtig befüllten Wassermatratzen kommt man immer in eine anatomisch korrekte Lage, die gleichzeitig eine gute Stützung bietet. Wasserbetten verhindern nicht nur das Durchhängen, sondern bleiben darüber hinaus auch über Jahre formstabil.

Was sind die physikalischen Vorteile eines Wasserbettes?

Die grundsätzlichen Pluspunkte eines Wasserbettes sind eine gleichmäßige Druckverteilung, Punktelastizität, Formstabilität, Hygiene und Wärme, die gegeben statt genommen wird.

Schläft man wirklich ruhiger?

In einem guten vollvolumigen Wasserbett dreht und wendet man sich kaum noch, weil es eine optimale Druckverteilung und weniger Druckpunkte und somit eine gleichmäßige Durchblutung des Hautgewebes gibt. Dadurch kommt es zu mehr und langanhaltenden Tiefschlafphasen, in denen der körpereigene Wachstums- und Regenerationshormon STH (das Somatotrope Hormon) produziert wird, was wiederum Voraussetzung für eine optimale Regeneration ist.

Quelle/Auszüge:

Fachverband Wasserbett e.V

Fragen und Antworten zum Wasserbett was last modified: Oktober 4th, 2019 by Björn Nielsen
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