Großer Sonntagsverkauf am 10. November 2019 von 12°° Uhr bis 17°° Uhr

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Großer Sonntagsverkauf am 10. November 2019 von 12°° Uhr bis 17°° Uhr was last modified: November 7th, 2019 by Björn Nielsen

Gut schlafen, gesund bleiben

Wie die Unterlage die Schlafqualität beeinflusst

Erholsamer Schlaf ist entscheidend für die körpereigenen Regulationsprozesse und eine stabile Imunabwehr. Um den idealen Voraussetzungen für einen gesunden Schlaf auf den Grund zu gehen, hat die Deutsche Stiftung für Schlafmedizin, Präventionen und Rehabilitation kürzlich eine Beobachtungsstudie mit dem Titel „Einfluss der Schlafunterlage auf die Schlafqualität“ durchgeführt.

Zwar scheint das Thema Schlaf ständig in aller Munde – ob in Bezug auf Matratzenangebote vom Discounter, Schlaf-Apps oder Schlafmittel. Dennoch sei in der Vergangenheit das Phänomen Schlaf nur unzureichend wissenschaftlich aufgearbeitet worden, bemängeln verschiedene Fachleute. Die zu ändern ist ein Anliegen der Deutschen Stiftung für Schlafmedizin, Prävention und Rehabilitation. Sie fördert seit anderthalb Jahren zunächst am Uniklinikum Münster und jetzt an der Medical Park Klinik Bad Feilnbach schwerpunktmäßig klinische Schlafstudien. „Jeder Mensch muss seinem genetisch festgelegten Schlafbedürfnis nachkommen“, erklärt der Geschäftsführer der Stiftung, Dr. Martin Balz. „Durch Ergebnisse aus der Schlafforschung konnten wir in den letzten Jahren für viele Gesellschaften, medizinische und berufliche Felder bedeutsame Ergebnisse zu Schlaferkrankungen erbringen“, führt er weiter aus.

Die Studie

Die aktuelle Multicenterstudie an vier Kliniken in Deutschland (LVA Klinik Bad Rothenfelde, Sportklinik Hellersen, Uniklinik Münster, Medical Park Klinik Bad Fellbach) soll eine Lücke schließen und mit ihren Ergebnissen dazu beitragen, dass eine Umstellung zur Verbesserung der Schlafqualität, also auch zur Vermeidung sämtlicher am Schlaf beteiligten sowie durch Schlafstörungen entstehenden Krankheiten, erfolgt. Mittel eines Fragebogens wurde untersucht, inwieweit die Schlafunterlage die Schlafqualität subjektiv beeinflusst. Darin wurden in 24 Fragen verschiedene Schlafparameter, wie zum Beispiel die persönliche Schlafqualität, die Dauer des Schlafes, die Unterlagenbeschaffenheit, das Alter der Probanden sowie deren  Körpergewicht und ihre Vorerkrankungen, eruiert. Außerdem wurde den Studienteilnehmern die sogenannte Epworth Schläfrigkeitsskala zur Beantwortung vorgelegt. Diese dient der Selbsteinschätzung der Schläfrigkeit.

Insgesamt war festzustellen, dass von 400 untersuchten Probanden aus vier Kollektiven rund ein Drittel gut bis sehr gut, rund ein Drittel mäßig bis gut und rund ein Drittel schlecht bis sehr schlecht schlafen. In der Analyse der Probanden sowie im Vergleich der drei beschriebenen Kohorten untereinander konnte nachgewiesen werden, dass die Schlafqualität abhängig von den untersuchten Schlafparametern ist. Das Liegegefühl sowie der Parameter Bett verändern sich signifikant von Kohorte 1 zu 3, indem eine Tendenz beim Liegegefühl bei der am häufigsten verwendeten Unterlage- Lattenrost mit getrennten Matratzen-zu fester feststellbar war. Zudem scheinen besonders vorerkrankte Personen davon zu profitieren, wenn die Schlafsysteme individuell auf die Probleme angepasst werden.

Quelle: Ortho Press® Ausgabe 3/2019

Gut schlafen, gesund bleiben was last modified: Oktober 11th, 2019 by Björn Nielsen

Sitzen – das neue Rauchen

Wissenschaftler vergleichen die negativen Folgen von Bewegungsmangel mit denen des Rauchens. Fehlende Bewegung begünstigt die Entstehung schwerer Erkrankungen.

Die Älteren unter uns werden sich noch erinnern: Fernseher hatten früher weder Fernbedienung, noch konnten sie über Sprache gesteuert werden. Wer das Programm wechseln oder die Lautstärke verändern wollte, musste runter vom Sofa. „Rein aus medizinischer Sicht betrachtet sind die modernen Fernseher eigentlich nicht so gut wie die Kisten damals“, sagt Privatdozent Dr. Gerina Grönefeld, Chefarzt der Kardiologie der Asklepios Klinik Hamburg Barmbek, mit einem Schmunzeln. „Denn wir bewegen uns viel zu wenig. Mit fatalen Konsequenzen für unsere Gesundheit.“

Die Asklepios Kliniken haben deswegen Ende 2018 mit der Aktion „Lauf mal wieder“ die Hamburger für das Problem sensibilisiert. Regelmäßige Bewegung lässt sich fast überall in den Alltag einbauen. Wer etwas im Büro im Stehen telefoniert oder den Drücker außer Reichweite aufstellt, verbessert seine Alltagsfitness ebenso wie beim Kochen durch Heben und Senken der Fersen. Für mehr Beweglichkeit empfiehlt Meike Zastrow, Leiterin beim Asklepios Ambulantes Physiotherapiezentrum Hamburg, Rückenübungen für zwischendurch (siehe unten).

„Bewegung ist aktive Prävention“, bestätigt Prof. Dr. Dirk Arnold, Chefarzt der Abteilung für Onkologie mit Sektion Hämatologie in der Asklepios Klinik Hamburg Altona und Medizinischer Vorstand des Asklepios Tumorzentrums Hamburg. „Studien belegen, dass Patienten, die sich ausreichend bewegen, grundsätzlich eine bessere Prognose haben. Die Heilungschancen sind größer, und es gibt seltener Rückfälle. Außerdem ist die Gefahr, überhaupt an Krebs zu erkranken, nachweislich geringer.“

Im Fachbereich des Kardiologen Dr. Grönefeld war Bewegung schon immer ein wichtiges Thema. Ausdauersport hat einen sehr positiven Einfluss auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. „Zwar weiß jeder, dass wir uns zu wenig bewegen, zumal Bewegung eigentlich zu unser Natur gehört“, sagt Grönefeld. „Aber kaum jemand ist bewusst, wie sehr unser Körper sich darauf einstellt und wie viele Gesundheitsstörungen dadurch ausgelöst werden.“ Neben Herz- und Kreislauferkrankungen sind das vor allem die Wohlstandskrankheiten Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht.

„Viele Menschen verdrängen das Thema gesundheitliche Prävention lange“, so Grönefeld. „Dabei ist das genauso fahrlässig, wie erst im Alter von 55 Jahren damit zu beginnen, in eine Rentenversicherung einzuzahlen. Da gibt es dann mit 65 das böse Erwachen.“ Nur weil viele Vorsorgeuntersuchungen von den Krankenkassen erst in höherem Alter bezahlt werden, bedeutet das nicht, dass man sich nicht schon vorher darum kümmern sollte.

Selbst wer regelmäßig zum Hausarzt geht und dort seine Blutwerte checken lässt, ist nicht zwingend auf der sicheren Seite. Ein Prädiabetes mit all seinen toxischen Auswirkungen auf den Körper kann sich auch schon entwickelt haben, wenn die Blutzuckerwerte noch vermeintlich im grünen Bereich sind. Um den Zuckerstoffwechsel wieder ins Lot zu bringen, sind eine gesunde ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung unbedingt empfehlenswert.

Komplexe Stoffwechselprozesse

Warum Bewegung auch bei Krankheiten wie Krebs einen positiven Effekt hat, ist noch nicht bis in Detail erforscht. Onkologe Prof. Arnold glaubt an multiple Effekte: „Ein Faktor könnte die Aktivierung des Immunsystems sein. Und natürlich führt regelmäßige Bewegung auch zu weniger Körpergewicht, was sich wiederum ebenfalls positiv auf viele Krankheiten auswirkt, auch Krebs. Ein hohes Körpergewicht korreliert eindeutig mit der Häufigkeit und Verschlimmerung von Krebserkrankungen.“ Das seien alles komplexe Stoffwechselprozesse, die man im Einzelnen gar nicht beschreiben könnte.

„Wer früh mit der gesundheitlichen Rentenvorsorge beginnt“, greift Dr. Gröefeld noch einmal das Bild auf, „bekommt im Alter auch eine höhere gesundheitliche Rendite. Das sollten vor allem Menschen bedenken, in deren Verwandtschaft schon Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Krebs aufgetreten sind.“

Schnelle Rückenübungen für zwischendurch

  • 1. Beine übereinanderschlagen, rechter Fuß aufs linke Knie. Eine Hand greift den Fuß, die andere drückt das Knie nach unten. Mit dem aufrechten Rücken nach vorne beugen. Anschließend Seite wechseln.
  • 2. Hände über Kreuz auf die Schulter legen. Dann den Oberkörper leicht nach rechts und links drehen. .
  • 3. Die Sitzfläche eines Stuhls von unten festhalten. Dann den Kopf abwechselnd nach rechts und links neigen und die Drehung etwa 20 Sekunden halten. .
  • 4. Mit den Rücken zum Tisch stellen, Hände aufstützen und einen Schritt vorgehen. Dann leicht in die Armbeuge gehen und wieder hoch drücken.
  • 5. Nach vorn an die Stuhlkante rutschen, den Rücken abwechselnd rund und wieder gerade machen. .
  • 6. Hände auf den Tisch legen und den Stuhl langsam nach hinten schieben, sodass der Rücken gestreckt wird. .

Quelle: Asklepios Gemeinsam für Gesundheit Sommer 2019

Sitzen – das neue Rauchen was last modified: Juli 8th, 2019 by Björn Nielsen

Großer Sonntagsverkauf bei Bettenland und in der Wohnmeile Hamburg Halstenbek.

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*Ausgenommen schon reduzierte Ware.

Großer Sonntagsverkauf bei Bettenland und in der Wohnmeile Hamburg Halstenbek. was last modified: Februar 27th, 2019 by Björn Nielsen

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